Die Menschheit kann ohne die Erde nicht existieren — im Zeichen dieser ewigen Wahrheit hat die Vereinigten Nationen die Initiative aufgegriffen, die das Jahr 2008 zum Internationalen Jahr des Planeten Erde erklären wollte. Unser Lieblingsplanet, der grob geschätzt vor viereinhalb Milliarden Jahren entstanden ist, hat wohl auch schönere Tage gesehen, und hier meinen wir nicht die Kollision mit dem Asteroid, im Ergebnis deren aus der der Erde entrissenen Materie der Mond entstand. Die wissenschaftliche und populäre Veranstaltungsreihe Jahr der Erde diskutiert nämlich von vornherein die Zukunft. Weltweit könnt ihr euch Gedanken in zehn Themenkreisen machen, was mit dem von der Sonne gerechnet dritten Planeten wird? Nur einige Themenkreise ohne Anspruch auf Vollständigkeit: Was wird mit den Trinkwasserreserven, mit den Naturressourcen und der Klimaänderung geschehen? Welche Wirkung haben auf die Natur die Riesenstädte, was für eine Zukunft bietet für die Erde das Bevölkerungswachstum? Für das Letztere gibt es schon konkrete Vorhersagen. Demnach können wir in 2050 anstelle der gegenwärtigen 6 Milliarden Menschen 9 Milliarden auf diesem Planeten leben. So viel Menschen kann die Erde angeblich noch versorgen, wie sich aber die Umwelt ändern wird, und was werdet ihr zum Beispiel in eure Fahrzeuge eurem Rentenalter nähernd tanken? Da kann man nämlich wirklich nur raten.